Allgemeines

Es benötigen alle öffentlich zugänglichen Einrichtungen ein Schutzkonzept. Darin muss eine Person definiert sein, welche die Verantwortung für dessen Umsetzung übernimmt und allenfalls Kontakt zu den Behörden aufnimmt. Zudem müssen darin die geltenden Hygienemassnahmen, die Umsetzung der Maskenpflicht und der Abstandregelungen sowie allenfalls weitere Sicherheitsmassnahmen (bspw. Kontaktdatenerhebung) definiert werden. Weitere Informationen zu den Schutzkonzepten findet ihr hier.

Wer Symptome hat oder in Quarantäne ist, darf nicht zum Repair Café kommen. Dies gilt sowohl für Reparierende als auch Besuchende. Auch wenn es die einzige Reparateurin trifft, die kommen konnte, ist es besser, das Repair Café abzusagen als neue Ansteckungen auszulösen. Risikogruppen müssen speziell geschützt werden. Auch das gilt für Reparierende wie auch Besuchende.

Es gilt die schweizweite Obergrenze von 250 Personen für Veranstaltungen drinnen, ohne Publikum und ohne Covid-Zertifikat, sofern im entsprechenden Kanton keine schärferen Massnahmen gelten. Die Räume dürfen aber nur zu 2/3 ausgelastet werden, d.h. bei kleineren Räumen, müsst ihr die Obergrenze entsprechend anpassen. Für Veranstaltungen ohne Sitzpflicht und Covid-Zertifikat, die draussen stattfinden, gilt die Obergrenze von 500 Personen.

Für Veranstaltungen, die mit Covid-Zertifikat durchgeführt werden, gelten andere Regeln. Diese können hier nachgelesen werden.


Kantonale Richtlinien

In manchen Kantonen gelten strengere Massnahmen für öffentliche Veranstaltungen als auf Bundesebene. Die Regelungen der Kantone können hier abgerufen werden. Erkundigt euch vor dem Durchführen auf der Website der kantonalen Behörden und setzt deren Richtlinien bezüglich maximaler Teilnehmerzahl, Vorweisen eines Schutzkonzeptes und Erfassen der Kontaktdaten um.


Maskenpflicht & Abstandregelungen

Als öffentlich zugängliche Innenräume gelten auch für die Repair Cafés eine allgemeine Maskenpflicht. Kinder bis 12 Jahre sind von der Maskenpflicht ausgenommen.

Trotz Masken sollten auch weiterhin die Abstandsregel von 1.5 Metern gewahrt werden. Dies auch z.B. bei den Toiletten oder dem Anstehen. Dabei sollte es keine Durchmischung der verschiedenen Besuchergruppen geben. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das zu garantieren: beispielsweise durch Markierungen am Boden, durch eine Terminvergabe im Vorfeld oder durch ein Schaltersystem.


Hygienemassnahmen

Die Hygienemassnahmen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) müssen jederzeit eingehalten werden. Dazu gehört idealerweise eine Möglichkeit zur Handdesinfektion am Ein- und Ausgang. Eine Möglichkeit, dass sich Reparateure und Reparateurinnen regelmässig die Hände mit Seife waschen können, ist ebenfalls sehr sinnvoll.

Reparateurinnen und Reparateure desinfizieren zwingend vor und nach jeder Reparatur die Hände und den zu reparierenden Gegenstand.

Es ist auch ratsam, die Kontaktdaten der besuchenden Personen zu erheben.

Eine weitere Massnahme ist regelmässiges Lüften der Räumlichkeiten, damit es einen Luftaustausch gibt.

Werkzeuge sollten möglichst nicht untereinander geteilt werden. Wenn das unumgänglich ist, müssen sie desinfiziert werden, bevor jemand anders es übernimmt.


Kulinarisches

Kaffee und Kuchen gehören zwar zu einem Repair Café, sollten aber zurzeit nicht angeboten werden. Der Aufwand für die Sicherheitsmassnahmen ist zurzeit noch zu gross.


Wir hoffen, dass bald wieder viele Repair Cafés ihre Türen öffnen können, ohne dass von den Reparaturveranstaltungen eine Ansteckungsgefahr ausgeht. Viel Erfolg und bleibt gesund!



Stand: 26.06.21

Hier kann das Schutzkonzept als PDF heruntergeladen werden.