Allgemeines

Wer krank ist, darf nicht zum Repair Café kommen. Dies gilt sowohl für Reparierende als auch Besuchende. Auch wenn es die einzige Reparateurin trifft, die kommen konnte, ist es besser, das Repair Café abzusagen als neue Ansteckungen auszulösen.

Risikogruppen müssen speziell geschützt werden. Auch das gilt für Reparierende wie auch Besuchende.

Abstandsregelung

Zu jeder Zeit sollten 1.5 Meter Abstand zwischen Personen oder Familien, die nicht im selben Haushalt leben, gegeben sein. Dies auch z.B. bei den Toiletten oder dem Anstehen. Dabei sollte es keine Durchmischung der verschiedenen Besuchergruppen geben.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das zu garantieren: beispielsweise durch Markierungen am Boden, durch eine Terminvergabe im Vorfeld, durch ein Schaltersystem oder auch einen Lieferdienst.

Bei engen Platzverhältnissen ist es am einfachsten, möglichst viele Personen draussen oder gar nicht warten zu lassen. Pfeilmarkierungen am Boden, die die Laufwege angeben, vereinfachen den Ablauf.

Wenn es nicht möglich ist, diesen Abstand dauerhaft einzuhalten, müssen Massnahmen wie Plexiglasscheiben oder eine Maskenpflicht ergriffen werden.

Hygienemassnahmen

Die Hygienemassnahmen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) müssen jederzeit eingehalten werden. Dazu gehört idealerweise eine Möglichkeit zur Handdesinfektion am Ein- und Ausgang. Eine Möglichkeit, dass sich Reparateure und Reparateurinnen regelmässig die Hände mit Seife waschen können, ist ebenfalls sehr sinnvoll. Auch die Abgabe von Masken an Besucherinnen und Besucher bietet sich an.

Reparateurinnen und Reparateure desinfizieren zwingend vor und nach jeder Reparatur die Hände und den zu reparierenden Gegenstand.

Bei engen Räumen, wo der Abstand nicht eingehalten werden kann, sollte eine Maskenempfehlung abgegeben werden und die Zeit, in der man näher als 1.5 Meter zueinander kommt minimiert werden. In diesem Fall ist es auch ratsam, die Kontaktdaten der besuchenden Personen zu erheben.

Eine weitere Massnahme ist regelmässiges Lüften der Räumlichkeiten, damit es einen Luftaustausch gibt.

Werkzeuge sollten möglichst nicht untereinander geteilt werden. Wenn das unumgänglich ist, müssen sie desinfiziert werden, bevor jemand anders es übernimmt.

Kantonale Richtlinien

In vielen Kantonen müssen bei Veranstaltungen die Kontaktdaten der Anwesenden erfasst werden. Erkundigt euch vor dem Durchführen auf der Website der kantonalen Behörden und setzt deren Richtlinien um.

Kulinarisches

Kaffee und Kuchen gehören zwar zu einem Repair Café, sollten aber zurzeit nicht angeboten werden. Der Aufwand für die Sicherheitsmassnahmen ist zurzeit noch zu gross.


Wir hoffen, dass bald wieder viele Repair Cafés ihre Türen öffnen können, ohne dass von den Reparaturveranstaltungen eine Ansteckungsgefahr ausgeht. Viel Erfolg!

Hier gibt es das Schutzkonzept auch als PDF.